Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Unglaublich aber wahr, 2013 gibt es in ein paar Stunden nicht mehr. In diesem Jahr sind viele Ereignisse auf dieser Welt passiert.
Menschen sind geboren worden, andere sind gestorben. Menschen sind zu Helden und zu Verbrechern geworden.
Wie war euer Jahr 2013? Seid ihr Helden oder "Verlierer" des Jahres geworden? Habt ihr neue Freundschaften gewonnen und alte Freundschaften abgebrochen?
Für mich war das Jahr sehr bewegend. Ich habe viel dazu gelernt und wirklich viele Menschen kennen gelernt. Manche Menschen waren mir nicht so wohl gesonnen und dennoch habe ich in diesem Jahr eine neue Stärke an mir gefunden. Ich habe mich in einem Jahr neu gefunden und so manches ausprobiert.
Ich habe zum Beispiel gelernt, dass wenn man sich streitet, nicht direkt eine Freundschaft zerbricht. Dass es Menschen gibt, die einen kritisieren um einen zu stärken und nicht um einen fertig zu machen.
Es ist wirklich viel passiert in einem Jahr.
Ein Jahr, 365 Tage, 8760 Stunden, 525600 Minuten oder anders ausgedrückt 36.500.000 Herzschläge.
Und jetzt endet es und der ewige Kreislauf geht weiter. Ein Jahr geht zu ende und ein Neues beginnt.
Ich wünsche Euch einen wunderbaren Jahresabschluss und einen guten Neubeginn.
Euer Luischen
Dienstag, 31. Dezember 2013
Samstag, 16. November 2013
Trennungsangst?
Häufig erleben wir Menschen Trennungen. Nicht nur von unseren PartnerInnen, nein eigentlich erleben wir jeden Tag Trennungen.
Es beginnt schon direkt bei unserer Geburt, wir werden durch das Durchtrennen der Nabelschnur von unserer Mutter getrennt und direkt zur ersten Untersuchung auf einen sterilen Tisch gelegt. Weiter geht es dann, wenn wir das erste Mal alleine in unserem Kinderbettchen schlafen müssen. Einige Menschen erleben die Trennung (bzw. Scheidung) ihrer Eltern mit und auch die Trennung vom Kindergarten und den damit verbundenen ErzieherInnen und der gewohnten Umgebung hinterlässt bei den meisten kleinen Kinderherzchen einen Stich.
Wir beginnen also mit unserer Trennungshistorie direkt eine Minute nach unserer Geburt und beenden diese Trennungen erst mit dem Ableben.
Merkwürdig, dass wir uns dennoch nicht gerne von etwas trennen. Natürlich sind wir Menschen Gewohnheitstiere aber wir müssten es doch gewohnt sein uns von etwas oder auch von jemanden zu trennen. Dies ist ja nicht nur auf andere Personen bezogen, sondern auch von dem lieb gewonnen Pullover oder Angewohnheiten. Liegt es vielleicht daran, dass wir Angst vor Neuem haben? Angst vor dem Unbekannten?
Oder auch, weil wir einfach zu faul geworden sind uns an neue Sachen heran zu tasten? Ich finde es schwierig für mich selbst heraus zu finden warum ich mich nicht gerne trenne. Aber ich glaube ich bin der Typ Mensch, der ganz klar wissen muss was ich habe. Schwierige Geschichte.
Aber können wir nicht vielleicht erlernen wie man sich richtig trennt? Oder ist diese Trennungsangst evetuell sogar anerzogen?
Ausnahmsweise helfen mir da auch die Suchmaschinen im world wide web mal nicht weiter. Trennungen werden dort meistens auf Partnerschaften bezogen. Aber vielleicht habt ihr ja eine interessante These. Wie seht ihr das mit den Trennungen?
Es beginnt schon direkt bei unserer Geburt, wir werden durch das Durchtrennen der Nabelschnur von unserer Mutter getrennt und direkt zur ersten Untersuchung auf einen sterilen Tisch gelegt. Weiter geht es dann, wenn wir das erste Mal alleine in unserem Kinderbettchen schlafen müssen. Einige Menschen erleben die Trennung (bzw. Scheidung) ihrer Eltern mit und auch die Trennung vom Kindergarten und den damit verbundenen ErzieherInnen und der gewohnten Umgebung hinterlässt bei den meisten kleinen Kinderherzchen einen Stich.
Wir beginnen also mit unserer Trennungshistorie direkt eine Minute nach unserer Geburt und beenden diese Trennungen erst mit dem Ableben.
Merkwürdig, dass wir uns dennoch nicht gerne von etwas trennen. Natürlich sind wir Menschen Gewohnheitstiere aber wir müssten es doch gewohnt sein uns von etwas oder auch von jemanden zu trennen. Dies ist ja nicht nur auf andere Personen bezogen, sondern auch von dem lieb gewonnen Pullover oder Angewohnheiten. Liegt es vielleicht daran, dass wir Angst vor Neuem haben? Angst vor dem Unbekannten?
Oder auch, weil wir einfach zu faul geworden sind uns an neue Sachen heran zu tasten? Ich finde es schwierig für mich selbst heraus zu finden warum ich mich nicht gerne trenne. Aber ich glaube ich bin der Typ Mensch, der ganz klar wissen muss was ich habe. Schwierige Geschichte.
Aber können wir nicht vielleicht erlernen wie man sich richtig trennt? Oder ist diese Trennungsangst evetuell sogar anerzogen?
Ausnahmsweise helfen mir da auch die Suchmaschinen im world wide web mal nicht weiter. Trennungen werden dort meistens auf Partnerschaften bezogen. Aber vielleicht habt ihr ja eine interessante These. Wie seht ihr das mit den Trennungen?
Sonntag, 10. November 2013
"Guten Freunden gibt man ein Küsschen..."
Wundersame Dinge gibt es auf der Welt und jeder Mensch geht damit ganz anders um.
Wir Menschen stammen ja angeblich von Affen ab und wie wir ja alles wissen, leben Affen in Horden, Rudeln oder wie auch immer das bei Affen heißen mag. Und auch wenn man nicht an die Evolutionstheorie glaubt, auch Adam hatte Eva. Aber egal wer an was glaubt, worauf ich hinaus will ist, wir Menschen sind nicht dazu gemacht, das gesamte Leben alleine zu bestreiten.
Nur hat es auch manchmal so seine Tücken sich im laufe der Jahrtausende weiter entwickelt zu haben- so denken wir heute nicht mehr nur in den Kategorien Fressfeind, Familie oder aber Rivale. Nein, wir haben mit unserem komplexen Denkapparat begonnen alles und jeden auf den Prüfstand zu stellen und auch noch in die entsprechenden Kategorien oder auch Schubladen zu stecken.
So sind nicht alle Menschen, die ich mag auf einmal meine Freunde. Nein, ich unterteile auch noch in ferne und gute Bekannte, Nachbarn, gute und beste Freunde und auch einfach ich mag ich oder mag ich nicht.
Aber ist das wirklich so gut oder vielleicht grade gut?
Es gibt viele verschiedene Definitionen von Freundschaft und auch jeder Mensch hat wahrscheinlich seine individuelle Beschreibung, was ein Freund für ihn ist. Aber wie soll man eine Definition festlegen, wenn alleine Google einem auf die Suchanfrage "Definition Freundschaft" 444.000 Ergebnisse anzeigt?
Was erwarte ich eigentlich von Freunden? Loyalität? Immer für mich dazu sein?
Der "Duden online" beschreibt Freundschaft wie folgt:
"...auf gegenseitiger Zuneigung beruhendes Verhältnis von Menschen zueinander
© MEV Verlag, Augsburg
© MEV Verlag, Augsburg
Wir Menschen stammen ja angeblich von Affen ab und wie wir ja alles wissen, leben Affen in Horden, Rudeln oder wie auch immer das bei Affen heißen mag. Und auch wenn man nicht an die Evolutionstheorie glaubt, auch Adam hatte Eva. Aber egal wer an was glaubt, worauf ich hinaus will ist, wir Menschen sind nicht dazu gemacht, das gesamte Leben alleine zu bestreiten.
Nur hat es auch manchmal so seine Tücken sich im laufe der Jahrtausende weiter entwickelt zu haben- so denken wir heute nicht mehr nur in den Kategorien Fressfeind, Familie oder aber Rivale. Nein, wir haben mit unserem komplexen Denkapparat begonnen alles und jeden auf den Prüfstand zu stellen und auch noch in die entsprechenden Kategorien oder auch Schubladen zu stecken.
So sind nicht alle Menschen, die ich mag auf einmal meine Freunde. Nein, ich unterteile auch noch in ferne und gute Bekannte, Nachbarn, gute und beste Freunde und auch einfach ich mag ich oder mag ich nicht.
Aber ist das wirklich so gut oder vielleicht grade gut?
Es gibt viele verschiedene Definitionen von Freundschaft und auch jeder Mensch hat wahrscheinlich seine individuelle Beschreibung, was ein Freund für ihn ist. Aber wie soll man eine Definition festlegen, wenn alleine Google einem auf die Suchanfrage "Definition Freundschaft" 444.000 Ergebnisse anzeigt?
Was erwarte ich eigentlich von Freunden? Loyalität? Immer für mich dazu sein?
Der "Duden online" beschreibt Freundschaft wie folgt:
"...auf gegenseitiger Zuneigung beruhendes Verhältnis von Menschen zueinander
© MEV Verlag, Augsburg
© MEV Verlag, Augsburg
Beispiele
- eine innige Freundschaft
- die Freundschaft zwischen den Männern zerbrach
- uns verbindet eine tiefe Freundschaft
- so weit geht die Freundschaft nicht (das kommt nicht in Betracht)
- mit jemandem Freundschaft schließen
- etwas aus Freundschaft tun
- jemandem in Freundschaft verbunden sein
- ich sage es dir in aller Freundschaft (mit Wohlwollen)"
Tja, schon schwierig. Vor Allem, wo fängt Freundschaft an? Sind Freunde die Menschen, die sich ständig bei einem melden? Ich denke nicht, für mich sind Freunde diejenigen, auf die ich mich verlassen kann, die mir ihre ehrliche Meinung sagen, auch wenn sie mir nicht passt.
Wie so häufig mag ich hier von einer mittlerweile sehr guten Freundin berichten ( ich nenne sie hier Bärbel Tillmann). Bärbel Tillmann und ich standen früher in einem dienstlichen Verhältnis und hätte mir jemand gesagt, dass wir irgendwann einmal gute Freunde werden, hätte ich wahrscheinlich gesagt, dass das nie passen würde. Doch über die Jahre wurde aus diesem dienstlichen Kontext eine innigere Beziehung. Wir haben begonnen uns privat auszutauschen. Nach einer längeren "Probefreundschaft" sagte B.T. zu mir, dass sie mit fast allen ihrer Freunde verschiedene Regeln vereinbart habe. Ich war natürlich erstmal geschockt, wofür benötigt man in einer Freundschaft bitte Regeln? Sie erklärte mir, dass dies für alle Beteiligten nur zum Vorteile wäre so Dinge wie zum Beispiel Pünktlichkeit und andere Dinge die einem wichtig sind fest zu halten, damit man weiß, was man bei dem anderen machen darf und was ein absolutes NO GO ist. Und ich muss euch sagen, heute weiß ich diese Regeln sehr zu schätzen.
Doch was ist mit den ganzen anderen Menschen, mit denen man solche Regeln nicht hat? Ich für meinen Teil habe in den letzten Jahren sehr viele Menschen an mich herangelassen und gedacht sie seien Freunde. Doch ist nicht alles was glänzt auch gleich Gold. Seit letztem Jahr entscheide ich, wen ich wirklich in meinem Leben brauche. Ich habe vielen Menschen lebe wohl gesagt und versuche keine meiner Entscheidungen zu bereuen.
Schwer zu sagen wo ran ich diese Entscheidungen festgemacht habe, aber ich glaube, dass ich mehr auf mein Bauchgefühl höre und genauer hin schaue, wer mir gut tut. Wem ich vertrauen kann und wer nicht nur egoistisch an sich denkt, sondern beiden Parteien den Freiraum lässt sich zu entwickeln. Und wenn sich die Menschen weiterentwickeln verändern sie sich automatisch. Manchmal ist dann der Zeitpunkt gekommen, an dem sich die Wege trennen und so weh es auch tut, man muss Freunde auch gehen lassen und die schönen Zeiten als diese wahrnehmen sich jedoch nicht mit aller Kraft an etwas klammern, was leider nicht mehr existiert.
Mit diesen leicht melancholischen Worten und den Gedanken bei alten Freunden und verlorenen Menschen noch einen schönen Abend.
Euer "Luischen"
Mittwoch, 16. Oktober 2013
Richtig richtig oder richtig falsch
Dieses Blogthema scheint auf den ersten Blick ziemlich wirr zu sein, aber da habt ihr mal richtig falsch gedacht.
Wie komisch, richtig falsch denken. Wie geht denn das? Kann man überhaupt richtig oder falsch denken? Ich glaube nicht. Gibt es in den eigenen Gedanken ein Richtig oder ein Falsch?
Wenn es doch meine Gedanken sind, dann kann niemand über diese richten. Ich muss für mich entscheiden, was ich denke und wie ich selbst dazu stehe. Doch ist es wirklich so? Manchmal sage ich zu mir selbst "Luischen, da hast du aber mal richtig falsch gedacht." Besonders häufig passiert mir das, wenn ich versuche besonders rational oder besonders logisch zu denken. Doch gibt es dieses positiv und negativ denken auch bei Gedanken über andere Menschen?
Kann ich nicht in der einen Sekunde etwas doofes über einen anderen Menschen denken und anschließend, nach einem Tag, einer Woche oder einem Monat wieder anders?
Es ist schon kompliziert mit so einem komplexen Rechenzentrum da ob in meinem Kopf. Da mache ich mir Gedanken über das denken und denke darüber nach ob meine Gedanken richtig oder falsch sein können. Ist es vielleicht auch so, dass manchmal andere für mich denken und ich dieses Gedankengut dann als richtig oder falsch interpretiere? Wäre es nicht merkwürdig, wenn ich meine eigenen Gedanken bewerten und auch noch überlegen würde, ob diese richtig sind? So einfach ist dieses Thema also anscheinend doch nicht wie ich anfangs gedacht habe.
Ursprung dieses Blogs ist mal wieder eine Freundin. Sie hatte ein Gespräch mit einem Kind, dass widerum sagte, dass man gar nicht falsch denken kann. Ich glaube dieses Kind ist sehr weise. Aus Kindersicht ist es vielleicht auch anders. Kinder müssen nicht alles analysieren und können die Welt noch mit anderen Augen sehen. Da wird ein Stock zum Schwert und eine leere Küchenrolle zum Fernrohr. Was könnte an solchen Gedanken auch falsch sein? Aber machen wir Erwachsenen uns wirklich zu viele Gedanken um uns und um unser Leben? Wahrscheinlich wäre es besser, wenn auch wir wieder beginnen würden, unsere kindliche Seite zu entdecken und unsere Gedanken schweifen lassen.
An dieser Stelle zitiere ich gerne eins meiner Lieblingslieder, welches auch für eine Werbekampagne eines bekannten eMail Anbieters diente:
"Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten, sie fliegen vorbei, wie nächtliche Schatten, kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger sie schießen, es bleibet dabei, die Gedanken sind frei."
Euer
"Luischen"
Wie komisch, richtig falsch denken. Wie geht denn das? Kann man überhaupt richtig oder falsch denken? Ich glaube nicht. Gibt es in den eigenen Gedanken ein Richtig oder ein Falsch?
Wenn es doch meine Gedanken sind, dann kann niemand über diese richten. Ich muss für mich entscheiden, was ich denke und wie ich selbst dazu stehe. Doch ist es wirklich so? Manchmal sage ich zu mir selbst "Luischen, da hast du aber mal richtig falsch gedacht." Besonders häufig passiert mir das, wenn ich versuche besonders rational oder besonders logisch zu denken. Doch gibt es dieses positiv und negativ denken auch bei Gedanken über andere Menschen?
Kann ich nicht in der einen Sekunde etwas doofes über einen anderen Menschen denken und anschließend, nach einem Tag, einer Woche oder einem Monat wieder anders?
Es ist schon kompliziert mit so einem komplexen Rechenzentrum da ob in meinem Kopf. Da mache ich mir Gedanken über das denken und denke darüber nach ob meine Gedanken richtig oder falsch sein können. Ist es vielleicht auch so, dass manchmal andere für mich denken und ich dieses Gedankengut dann als richtig oder falsch interpretiere? Wäre es nicht merkwürdig, wenn ich meine eigenen Gedanken bewerten und auch noch überlegen würde, ob diese richtig sind? So einfach ist dieses Thema also anscheinend doch nicht wie ich anfangs gedacht habe.
Ursprung dieses Blogs ist mal wieder eine Freundin. Sie hatte ein Gespräch mit einem Kind, dass widerum sagte, dass man gar nicht falsch denken kann. Ich glaube dieses Kind ist sehr weise. Aus Kindersicht ist es vielleicht auch anders. Kinder müssen nicht alles analysieren und können die Welt noch mit anderen Augen sehen. Da wird ein Stock zum Schwert und eine leere Küchenrolle zum Fernrohr. Was könnte an solchen Gedanken auch falsch sein? Aber machen wir Erwachsenen uns wirklich zu viele Gedanken um uns und um unser Leben? Wahrscheinlich wäre es besser, wenn auch wir wieder beginnen würden, unsere kindliche Seite zu entdecken und unsere Gedanken schweifen lassen.
An dieser Stelle zitiere ich gerne eins meiner Lieblingslieder, welches auch für eine Werbekampagne eines bekannten eMail Anbieters diente:
"Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten, sie fliegen vorbei, wie nächtliche Schatten, kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger sie schießen, es bleibet dabei, die Gedanken sind frei."
Euer
"Luischen"
Dienstag, 3. September 2013
Gläubig oder auch, glaube ich?
Dieses Thema ist gar nicht so leicht in Worte zu fassen. Fast zwei Monate habe ich recherchiert über verschiedene Glaubensrichtungen, verschiedene Gottheiten und ihre Gläubigen.
Aber eine entscheidene Frage habe ich erst bei einem gemütlichen Abend mit einer sehr guten Freundin gestellt: Woran glaube ich?
Ich habe mich also selbst vor die Frage gestellt ob und wenn ja, an was ich glaube.
Aber erst einmal zurück zu meiner Ausgangshypothese: Wir alle glaube an etwas.
Ja wirklich, wir alle glauben an irgendetwas. Wir glauben an das Gute / Böse im Menschen, wir glauben an uns selbst oder auch an andere. Doch was bedeutet Glauben? Glauben bedeutet auch Vertrauen. Wenn ich zu meinem Freund sage: "Schatz ich glaube dir!", dann bedeutet dass auch "Schatz ich vertraue dir das du mir die Wahrheit sagst!". Auch der religiös gesehene Glaube hat etwas mit Vertrauen zu tun. Gläubige Menschen vertrauen auf einen Gott / eine Göttin, darauf dass alles einen Sinn hat, dass sie gelenkt und geführt werden, dass ihnen vergeben wird.
Jetzt kommt bestimmt der Einwand "Ich bin Atheist, ich glaube an keinen Gott." Jaaaaaa, aber du glaubst, dass du nichts glaubst.
Aber trotzdem muss ich jedem Skeptiker recht geben. Mit dem Glauben an sich ist das so eine Sache. Kluge Menschen (manche nennen sie Wissenschaftler), versuchen seit geraumer Zeit den Glauben zu erforschen. Hierbei meine ich jede Art von Glauben. Sie haben festgestellt, dass das menschliche Gehirn verschiedene Botenstoffe sendet, die einem ein Gefühl von Vertrauen sendet. Spannend finde ich auch eine Studie die mir während meiner Recherche im world wide web begegnet ist: In den 80er Jahren hat ein Wissenschaftler in den USA die Lebensdauer von Mönchen und Nonnen in den Vergleich mit Atheisten gestellt. Ihm ist aufgefallen, dass die Ruhepausen, die durch das Gebet gegeben sind, in Kombination mit dem harten Arbeiten im Klostergarten zu einem längeren Leben führen. So wird gesagt, dass ein Mönch / eine Nonne im Durchschnitt 3 Jahre länger lebt. Ob es nun das entbehrliche Leben wert ist, weiß ich jedoch nicht.
Da ich nun wirklich viel über dieses Thema gelesen und auch einige mir wichtigen Menschen dazu interviewt habe, habe ich mir wie gesagt selbst die Frage nach meinem Glauben gestellt.
Ich bin kein besonders gläubiger Mensch, so viel steht fest. Ich glaube nicht an den Gott, die mir die Kirche gerne zuschreiben würde. Zu viel ist passiert und zu viele Fragen in Bezug auf Gott sind für mich offen. Aber vielleicht wache ich eines Morgens auf und denke mir: "Hello my friend, da bist du also!"
Dennoch glaube ich. Ich glaube daran, dass wir gemeinsam viel verändern können, dass ich noch viel in meinem Leben erreichen möchte, dass ich noch viele Menschen auf einen anderen Weg bringen kann.
Ich glaube daran, dass mein Job nicht nur ein Beruf, sondern für mich eine Berufung ist, dass ich noch viele glückliche und traurige Stunden auf dieser Welt bleiben werde. Also ja, ich scheine doch ein sehr gläubiger Mensch zu sein, nur nicht eben so, wie es die breite Masse gerne definiert.
Stellt euch doch auch bitte mal die Frage: "Glaube ich? An was glaube ich?" Ich kann nur sagen, dass es mich weiter gebracht hat auch in Bezug auf die Frage wer ich bin und was ich will.
In diesem Sinne,
dat "Luischen"
Aber eine entscheidene Frage habe ich erst bei einem gemütlichen Abend mit einer sehr guten Freundin gestellt: Woran glaube ich?
Ich habe mich also selbst vor die Frage gestellt ob und wenn ja, an was ich glaube.
Aber erst einmal zurück zu meiner Ausgangshypothese: Wir alle glaube an etwas.
Ja wirklich, wir alle glauben an irgendetwas. Wir glauben an das Gute / Böse im Menschen, wir glauben an uns selbst oder auch an andere. Doch was bedeutet Glauben? Glauben bedeutet auch Vertrauen. Wenn ich zu meinem Freund sage: "Schatz ich glaube dir!", dann bedeutet dass auch "Schatz ich vertraue dir das du mir die Wahrheit sagst!". Auch der religiös gesehene Glaube hat etwas mit Vertrauen zu tun. Gläubige Menschen vertrauen auf einen Gott / eine Göttin, darauf dass alles einen Sinn hat, dass sie gelenkt und geführt werden, dass ihnen vergeben wird.
Jetzt kommt bestimmt der Einwand "Ich bin Atheist, ich glaube an keinen Gott." Jaaaaaa, aber du glaubst, dass du nichts glaubst.
Aber trotzdem muss ich jedem Skeptiker recht geben. Mit dem Glauben an sich ist das so eine Sache. Kluge Menschen (manche nennen sie Wissenschaftler), versuchen seit geraumer Zeit den Glauben zu erforschen. Hierbei meine ich jede Art von Glauben. Sie haben festgestellt, dass das menschliche Gehirn verschiedene Botenstoffe sendet, die einem ein Gefühl von Vertrauen sendet. Spannend finde ich auch eine Studie die mir während meiner Recherche im world wide web begegnet ist: In den 80er Jahren hat ein Wissenschaftler in den USA die Lebensdauer von Mönchen und Nonnen in den Vergleich mit Atheisten gestellt. Ihm ist aufgefallen, dass die Ruhepausen, die durch das Gebet gegeben sind, in Kombination mit dem harten Arbeiten im Klostergarten zu einem längeren Leben führen. So wird gesagt, dass ein Mönch / eine Nonne im Durchschnitt 3 Jahre länger lebt. Ob es nun das entbehrliche Leben wert ist, weiß ich jedoch nicht.
Da ich nun wirklich viel über dieses Thema gelesen und auch einige mir wichtigen Menschen dazu interviewt habe, habe ich mir wie gesagt selbst die Frage nach meinem Glauben gestellt.
Ich bin kein besonders gläubiger Mensch, so viel steht fest. Ich glaube nicht an den Gott, die mir die Kirche gerne zuschreiben würde. Zu viel ist passiert und zu viele Fragen in Bezug auf Gott sind für mich offen. Aber vielleicht wache ich eines Morgens auf und denke mir: "Hello my friend, da bist du also!"
Dennoch glaube ich. Ich glaube daran, dass wir gemeinsam viel verändern können, dass ich noch viel in meinem Leben erreichen möchte, dass ich noch viele Menschen auf einen anderen Weg bringen kann.
Ich glaube daran, dass mein Job nicht nur ein Beruf, sondern für mich eine Berufung ist, dass ich noch viele glückliche und traurige Stunden auf dieser Welt bleiben werde. Also ja, ich scheine doch ein sehr gläubiger Mensch zu sein, nur nicht eben so, wie es die breite Masse gerne definiert.
Stellt euch doch auch bitte mal die Frage: "Glaube ich? An was glaube ich?" Ich kann nur sagen, dass es mich weiter gebracht hat auch in Bezug auf die Frage wer ich bin und was ich will.
In diesem Sinne,
dat "Luischen"
Freitag, 21. Juni 2013
Schein oder sein
In meinem Leben hat sich seit einiger Zeit sehr viel getan. Doch eine wahre Konstante hat sich so langsam aber sicher in mein Leben geschlichen. Und das sind meine Freunde! So unterschiedlich wie sie auch sind, jedeR ist besonders und mir unglaublich wichtig geworden.
Zum einen meine gute Freundin Bärbel Tillmann (Name ist ein Synonym). Sie ist immer da, wenn ich sie brauche. Wir ergänzen uns so toll! Es war ein unglaublich langer Kampf für uns Beide, häufig wurden uns Steine in den Weg gelegt und oft wurde versucht uns zu entzweien. Doch mittlerweile hat sich unsere Freundschaft gefässtigt. Ich vertraue ihr blind! Durch sie habe ich gelernt, wie einfach eine Freundschaft sein kann, wenn man klare Regeln und ehrliche Worte hat.
Zum anderen ist da meine beste Freundin Schnettchen. Auch mit ihr gab es Höhen und Tiefen. Ich habe viel kaputt gemacht. Doch auch mit ihr habe ich mich wieder zusammen gerauft. Wir haben gelernt, über Probleme zu sprechen und nicht erst lange zu warten, bis man mit der Sprache rausrückt.
Und zum Schluss gehört hier noch meine Mama Moe rein. Sie hat mich "adoptiert" als meine leibliche Mutter, die ich über alles lieb habe, gestorben ist. Sie ist immer da, gibt mir mütterliche Ratschläge, macht mich rund wenn ich wieder mal "Blödsinn" gemacht habe.
Noch vor zwei Jahren habe ich mir nichts sehnlicher gewünscht, als eine solche Konstante, ihr habt es geschafft, mir so viel zu geben ohne dass ihr etwas von mir verlangt.
Dies ist euch gewidmet, die die immer für mich da sind. Ihr seit mir soooo wichtig geworden, dass ich keine Einzelne von euch missen möchte! Ihr seid meine "Personen". Ihr gebt mir die Freiheit, ich selbst zu sein, mit ALLEN Ecken und Kanten.
Euer "Luischen"
Zum einen meine gute Freundin Bärbel Tillmann (Name ist ein Synonym). Sie ist immer da, wenn ich sie brauche. Wir ergänzen uns so toll! Es war ein unglaublich langer Kampf für uns Beide, häufig wurden uns Steine in den Weg gelegt und oft wurde versucht uns zu entzweien. Doch mittlerweile hat sich unsere Freundschaft gefässtigt. Ich vertraue ihr blind! Durch sie habe ich gelernt, wie einfach eine Freundschaft sein kann, wenn man klare Regeln und ehrliche Worte hat.
Zum anderen ist da meine beste Freundin Schnettchen. Auch mit ihr gab es Höhen und Tiefen. Ich habe viel kaputt gemacht. Doch auch mit ihr habe ich mich wieder zusammen gerauft. Wir haben gelernt, über Probleme zu sprechen und nicht erst lange zu warten, bis man mit der Sprache rausrückt.
Und zum Schluss gehört hier noch meine Mama Moe rein. Sie hat mich "adoptiert" als meine leibliche Mutter, die ich über alles lieb habe, gestorben ist. Sie ist immer da, gibt mir mütterliche Ratschläge, macht mich rund wenn ich wieder mal "Blödsinn" gemacht habe.
Noch vor zwei Jahren habe ich mir nichts sehnlicher gewünscht, als eine solche Konstante, ihr habt es geschafft, mir so viel zu geben ohne dass ihr etwas von mir verlangt.
Dies ist euch gewidmet, die die immer für mich da sind. Ihr seit mir soooo wichtig geworden, dass ich keine Einzelne von euch missen möchte! Ihr seid meine "Personen". Ihr gebt mir die Freiheit, ich selbst zu sein, mit ALLEN Ecken und Kanten.
Euer "Luischen"
Mittwoch, 19. Juni 2013
Die Würde des Menschen ist unantastbar
Seit geraumer Zeit mache ich mir immer mal wieder Gedanken zu dem Thema "Menschenwürde". In zahlreichen Seminaren während meines Studiums zur Sozialarbeiterin habe ich einiges über das Menschenrecht und die Menschenwürde erfahren. Nach nun fast einem Jahr Berufserfahrung fällt es mir nun aber langsam aber sicher schwer, an die wunderbaren Gesetzte zum Schutz dieser zu glauben. Immer wieder lerne ich in meinem Beruf Menschen kennen, denen unsagbares Unrecht geschieht. So sehe ich Familie, die auf Grund schwerer Kriege ihre Heimat verlassen müssen. In ihren Heimatländern waren sie Ärzte oder Rechtsanwälte, doch hier wird ihre Ausbildung nicht anerkannt, sie leben in Asylbewerberheimen und werden ausgegrenzt. Oder ich unterhalte mich mit den zahlreichen Hartz 4 Empfängern, die am Monatsende nicht mehr wissen, wie sie die Medikamente für ihr chronisch krankes Kind bezahlen sollen. Aber so weit muss ich gar nicht gehen. Ich lerne immer wieder Menschen kennen, die behandelt werden, als wären sie nichts wert. Also frage ich mich, wie teuer ist die Würde eines Menschen? Machen wir es vom Jahreseinkommen abhängig, ob wir jemanden respektvoll behandeln? Ist ein Obdachloser nicht genauso wertvoll (menschlich gesehen) wie der Bänker, der mir einen teuren Kredit aufquatschen möchte? Sind Kinder nicht genauso wichtig, wie die Alten, die uns alles beigebracht haben? Es ist so erschreckend mit offenen Augen durch die Welt zu laufen. Doch ich möchte nicht ein blindes Schaf werden, dass treu seiner Herde hinterher irrt und dann doch im Fluss ersäuft. Ich möchte sehen was um mich herum passiert, die Welt auch in ihrer Grausamkeit wahrnehmen. Ich möchte für mich lernen, die Würde eines jeden Menschen zu respektieren. Ich alleine schaffe vielleicht keinen Weltfrieden, aber wenn ich durch diese ehrlichen Worte auch nur einem anderen Menschen die Augen öffne, für das, was jeden Tag auf den Straßen (auch in Deutschland) passiert, dann habe ich viel erreicht.
Mit einem leicht sentimentalen "Gute Nacht!" verabschiedet sich euer Luischen für heute...
"Die Welt ist das, was wir daraus machen!" (Zitat: Luise Rockt)
Mit einem leicht sentimentalen "Gute Nacht!" verabschiedet sich euer Luischen für heute...
"Die Welt ist das, was wir daraus machen!" (Zitat: Luise Rockt)
Montag, 10. Juni 2013
Beziehungen? Ja, nein, vielleicht, kreuze an.
Im Moment haben meine gute Freundin und ich häufig mit dem Thema gescheiterte Beziehungen zu tun. In unserem Freundes- und Bekanntenkreis trennen sich derzeit viele Paare, die nach Außen hin so ideal zu einander gepasst haben. Auch ich bin in einer schon längeren Beziehung und stelle mir nun die Frage: Ja zur Beziehung oder doch eher Single sein und auf der Such nach Mister Right? Oder gibt es den Prinzen auf seinem weißen Pferd gar nicht, ist es vielleicht sogar eine Maskarade die mein Traumprinz direkt nach dem Einzug in mein kleines "Schloss" ablegt und dann doch auch zum Frosch wird? Im Moment würde ich sagen dass ich meinen Traumprinzen gefunden habe, aber denken wir Frauen das nicht immer? Sehen Männer Beziehungen auch in einem rosa Schleier oder fällt bei ihnen dieser bereits nach fünf Minuten vor den Augen weg?
Sagen wir Frauen demnach schneller: "Willst du mit mir gehen? Ja, nein, vielleicht?" Oder machen wir erst die Dinge kompliziert? Meiner Meinung nach gehen Männer schneller ihren Weg als wir Frauen, wir klammern und versuchen uns selbst zu verarschen und überlegen uns, wie wir die Liebe wieder in Schwung kriegen. Ich will damit nicht sagen, dass Männer sich nicht auch über all das Beziehungsding Gedanken machen, aber vielleicht andere....
Und hinzu kommen noch die unzähligen Beziehungsratgeber, die uns weiß machen wollen, dass Frauen nicht einparken können und Männer nicht lügen. Hierzu möchte ich noch sagen: Ich komme nicht von der Venus sondern von dem Planeten Erde und ich bezweifele, dass mein Partner sich die Mühe gemacht hat und vom Mars hierher gereist ist um dann auch noch grade mich aufzulesen. Und als wäre das nicht alles schon genug, gibt es immer noch dieses Gefühl dass sich "Eifersucht" schimpft. Hmmm... Ich könnte noch mehrere Seiten zu diesem Thema füllen...
Wie seht ihr dass denn? Beziehungen ja, nein oder vielleicht? Und habt ihr eureN TraumpartnerIn schon gefunden?
Dat "Luischen"
Sagen wir Frauen demnach schneller: "Willst du mit mir gehen? Ja, nein, vielleicht?" Oder machen wir erst die Dinge kompliziert? Meiner Meinung nach gehen Männer schneller ihren Weg als wir Frauen, wir klammern und versuchen uns selbst zu verarschen und überlegen uns, wie wir die Liebe wieder in Schwung kriegen. Ich will damit nicht sagen, dass Männer sich nicht auch über all das Beziehungsding Gedanken machen, aber vielleicht andere....
Und hinzu kommen noch die unzähligen Beziehungsratgeber, die uns weiß machen wollen, dass Frauen nicht einparken können und Männer nicht lügen. Hierzu möchte ich noch sagen: Ich komme nicht von der Venus sondern von dem Planeten Erde und ich bezweifele, dass mein Partner sich die Mühe gemacht hat und vom Mars hierher gereist ist um dann auch noch grade mich aufzulesen. Und als wäre das nicht alles schon genug, gibt es immer noch dieses Gefühl dass sich "Eifersucht" schimpft. Hmmm... Ich könnte noch mehrere Seiten zu diesem Thema füllen...
Wie seht ihr dass denn? Beziehungen ja, nein oder vielleicht? Und habt ihr eureN TraumpartnerIn schon gefunden?
Dat "Luischen"
Sonntag, 9. Juni 2013
Faszination Familie
Wenn ich so durch die Straßen laufe bin ich immer wieder begeistert, wie unterschiedlich Familiensystem sein können. Zum einen sehe ich dort die "liebevolle Familie", diese ist geprägt von gegeseitigem Respekt und von einem liebevollen Umgang miteinander. Vater und Mutter halten sich an der Hand, während die ein bis vier Kinder glückselig und schnabbelnd nebeneinander herlaufen, mit einem großen Eis in der Hand. Vati fragt die Kinder, was sie denn heute noch unternehmen wollen und Mutti schaut weiterhin glücklich und zufrieden auf ihre Nachkommen.
Das andere auch weitverbreitete Familienbild ist die, der Alleinerziehenden. Diese Art von Kleinstfamilie hat meistens nicht mehr als ein bis zwei Kinder, der "zurückgebliebene" Elternteil wirkt gestresst und antwortet meist kurz und knapp: "Justin komm wech!" oder "Jetzt lass endlich die Finger davon!" Hier ist der Ton doch schon rauer und wirkt häufig schroff.
Und dann gibt es da noch das, was ich gerne als "Scheinfamilie" betitel. Und ja, die sind mir die Liebsten, denn aus Sicht einer Sozialarbeiterin sind diese die spannendsten. Eine Scheinfamilie zeichnet sich an einigen doch sehr leicht erkennbaren Merkmalen aus. Die biologischen Eltern sind meistens geschieden und haben sich nicht gerade im Guten getrennt. Die Kinderzahl spielt hierbei keine sonderlich große Rolle. Beide Elternteile haben neue PartnerInnen und beginnen sich mit diesen ein neues Leben aufzubauen. Schaut man genauer hin erkennt man, dass die Kinder hierbei völlig außenvor sind, bis auf das Jüngste, denn dies gilt es auf die väterliche oder mütterliche Seite zu ziehen um den anderen weh zu tun. Die anderen Kinder sind ab diesem Zeitpunkt sich selbst überlassen und beginnen mit ihrer kindlichen Revolution. Weiterhin wird jedoch das Bild einer heilen Familie nach Außen getragen, um Lob und Anerkennung von Außenstehenden zu bekommen, wie gut man das doch alles so hinbekommt nach einer so schwierigen Trennung. Die nennen ich auch das "Vorstadtsyndrom": Hauptsache der Vorgarten und das Auto sind sauber, dann ist man der King ind er Nachbarschaft. Ja, es ist schon spannend so ein Familienzusamenhalt oder das, was manche Menschen so nennen. Natürlich möchte niemand sagen müssen: "In meiner Familie gibt es häufig Streit, wir schreien uns an und überhaupt, so richtig mag ich meine Kinder auch gar nicht." Nein, sowas gehört sich einfach nicht. Aber wer denkt dabei an die Kinder, die häufig mit ihren Problemen alleine dastehen, die auch wenn sie sich jemaden öffnen, von ihren Eltern so geschickt in den Schatten gedrängt werden, dass man ihnen gar nicht mehr zu hören kann? Wer Lust hat, kann sich ja mal einen Spaß daraus machen und sich Familien während eines Besuchs in einer Eisdiele oder einem Café anschauen und mir eine Rückmeldung geben ob es noch andere Familienaufbauten gibt, die ich noch nicht erkannt habe.
In diesem Sinne...
Dat "Luischen"
Das andere auch weitverbreitete Familienbild ist die, der Alleinerziehenden. Diese Art von Kleinstfamilie hat meistens nicht mehr als ein bis zwei Kinder, der "zurückgebliebene" Elternteil wirkt gestresst und antwortet meist kurz und knapp: "Justin komm wech!" oder "Jetzt lass endlich die Finger davon!" Hier ist der Ton doch schon rauer und wirkt häufig schroff.
Und dann gibt es da noch das, was ich gerne als "Scheinfamilie" betitel. Und ja, die sind mir die Liebsten, denn aus Sicht einer Sozialarbeiterin sind diese die spannendsten. Eine Scheinfamilie zeichnet sich an einigen doch sehr leicht erkennbaren Merkmalen aus. Die biologischen Eltern sind meistens geschieden und haben sich nicht gerade im Guten getrennt. Die Kinderzahl spielt hierbei keine sonderlich große Rolle. Beide Elternteile haben neue PartnerInnen und beginnen sich mit diesen ein neues Leben aufzubauen. Schaut man genauer hin erkennt man, dass die Kinder hierbei völlig außenvor sind, bis auf das Jüngste, denn dies gilt es auf die väterliche oder mütterliche Seite zu ziehen um den anderen weh zu tun. Die anderen Kinder sind ab diesem Zeitpunkt sich selbst überlassen und beginnen mit ihrer kindlichen Revolution. Weiterhin wird jedoch das Bild einer heilen Familie nach Außen getragen, um Lob und Anerkennung von Außenstehenden zu bekommen, wie gut man das doch alles so hinbekommt nach einer so schwierigen Trennung. Die nennen ich auch das "Vorstadtsyndrom": Hauptsache der Vorgarten und das Auto sind sauber, dann ist man der King ind er Nachbarschaft. Ja, es ist schon spannend so ein Familienzusamenhalt oder das, was manche Menschen so nennen. Natürlich möchte niemand sagen müssen: "In meiner Familie gibt es häufig Streit, wir schreien uns an und überhaupt, so richtig mag ich meine Kinder auch gar nicht." Nein, sowas gehört sich einfach nicht. Aber wer denkt dabei an die Kinder, die häufig mit ihren Problemen alleine dastehen, die auch wenn sie sich jemaden öffnen, von ihren Eltern so geschickt in den Schatten gedrängt werden, dass man ihnen gar nicht mehr zu hören kann? Wer Lust hat, kann sich ja mal einen Spaß daraus machen und sich Familien während eines Besuchs in einer Eisdiele oder einem Café anschauen und mir eine Rückmeldung geben ob es noch andere Familienaufbauten gibt, die ich noch nicht erkannt habe.
In diesem Sinne...
Dat "Luischen"
Samstag, 18. Mai 2013
Es war einmal...
Nach einer gefühlten Ewigkeit ist es mal wieder an der Zeit ein wenig zu "bloggen".
Lange musste ich darüber nachdenken, was denn mein nächstes Thema wird, doch dann kam mir gestern bei einem Gespräch mit einer sehr guten Freundin endlich die Idee..
Es gab und gibt Zeiten in meinem Leben, in denen ich an der Existenz eines Gottes zweifel. Ja, ich bin bestimmt nicht der Typ von Mensch, der besonders gläubig ist. Meine Freundin ist da schon anders, sie ist keine Person, die ständig in die Kirche rennt, nein, sie ist sogar aus der Kirche ausgetreten, aber dennoch ist sie auf ihre Art und Weise gläubige Christin. Ich stelle mir also die Frage: Gibt es IHN, oder ist es sogar eine SIE? Wenn es tatsächlich einen Gott gibt, wie mag er oder sie wohl aussehen? Ist es wie in vielen Kinderbüchern (ähnlich wie der Weihnachtsmann) ein Mann mit einem langen weißen Bart, in einem weißen langen Gewand? Oder ist es vielleicht sogar ein tattowierter und gepiercter Punk? Ich weiß ich weiß: "Luise"(erhobener Zeigefinger)"Man soll sich nicht darüber äußern wie Gott aussieht!" Es ist ja nicht so, dass ich nicht auch schon einige Berührungspunkte mit der Kirche hatte.. Ich bin Katholiken, nun gut, zumindest auf dem Papier. Aus der Stadt aus der ich komme, gibt es für Jugendliche nicht so besonders viele Möglichkeiten etwas zu erleben. Also bin ich relativ früh an die ansässige Kirchengemeinde gekommen. Dort wurde uns "Kröten" wenigstens ein bisschen was geboten. Doch irgendwann kam dann der Gedanke: Wenn es Gott wirklich gibt und er genau weiß was mit uns passiert, warum soll ich mir dann überhaupt noch Mühe geben? Ist es dann nicht so, dass alles was ich mache doch eh passieren würde? Oder ist es wie eine Weggabelung und ich muss entscheiden ob ich links oder rechts lang gehe? Ich hoffe, dass ich irgenwann die Möglichkeit bekomme, Antworten auf all diese Fragen zu finden. Oder wie meine Freundin ein Gefühl für meinen Glauben zu entwickeln.
So, das war es erstmal für heute.
Bis bald,
dat "Luischen"
Lange musste ich darüber nachdenken, was denn mein nächstes Thema wird, doch dann kam mir gestern bei einem Gespräch mit einer sehr guten Freundin endlich die Idee..
Es gab und gibt Zeiten in meinem Leben, in denen ich an der Existenz eines Gottes zweifel. Ja, ich bin bestimmt nicht der Typ von Mensch, der besonders gläubig ist. Meine Freundin ist da schon anders, sie ist keine Person, die ständig in die Kirche rennt, nein, sie ist sogar aus der Kirche ausgetreten, aber dennoch ist sie auf ihre Art und Weise gläubige Christin. Ich stelle mir also die Frage: Gibt es IHN, oder ist es sogar eine SIE? Wenn es tatsächlich einen Gott gibt, wie mag er oder sie wohl aussehen? Ist es wie in vielen Kinderbüchern (ähnlich wie der Weihnachtsmann) ein Mann mit einem langen weißen Bart, in einem weißen langen Gewand? Oder ist es vielleicht sogar ein tattowierter und gepiercter Punk? Ich weiß ich weiß: "Luise"(erhobener Zeigefinger)"Man soll sich nicht darüber äußern wie Gott aussieht!" Es ist ja nicht so, dass ich nicht auch schon einige Berührungspunkte mit der Kirche hatte.. Ich bin Katholiken, nun gut, zumindest auf dem Papier. Aus der Stadt aus der ich komme, gibt es für Jugendliche nicht so besonders viele Möglichkeiten etwas zu erleben. Also bin ich relativ früh an die ansässige Kirchengemeinde gekommen. Dort wurde uns "Kröten" wenigstens ein bisschen was geboten. Doch irgendwann kam dann der Gedanke: Wenn es Gott wirklich gibt und er genau weiß was mit uns passiert, warum soll ich mir dann überhaupt noch Mühe geben? Ist es dann nicht so, dass alles was ich mache doch eh passieren würde? Oder ist es wie eine Weggabelung und ich muss entscheiden ob ich links oder rechts lang gehe? Ich hoffe, dass ich irgenwann die Möglichkeit bekomme, Antworten auf all diese Fragen zu finden. Oder wie meine Freundin ein Gefühl für meinen Glauben zu entwickeln.
So, das war es erstmal für heute.
Bis bald,
dat "Luischen"
Samstag, 9. Februar 2013
Nichts ist, wie es scheint
Sie haben mir geantwortet: "Warum sollen wir vor einem Hut Angst haben?"
Meine Zeichnung stellte aber keinen Hut dar. SIe stellte eine Riesenschlange dar, die einen Elefanten ver-daut. Ich habe dann das Innere der Boa gezeichnet, um es den großen Leuten deutlich zu machen. Sie brauchen ja immer Erklärungen." (Antoine de Saint-Expuèry, Der kleine Prinz, S.7-8)
Ja so ist es. Kinder sehen Dinge mit ganz anderen Augen, als die "großen Leute". Wir brauchen ständig irgend eine Erklärung, wir sind oft verkopft und sehen die wirklich schönen Kleinigkeiten in unserem Leben kaum noch. Egal ob es ein nette Wort ist, dass einem ein anderer Mensch schenkt, eine blühende Blume am grauen Straßenrand, oder ein Schmetterling, derleicht wie eine Feder durch die Frühlingswiesen flattert. Ich habe das Gefühl, dass es viele Menschen ihr inneres Kind verlieren und zu den, von Momo so gefürchteten grauen Leuten werden. Wann warst du das letzte mal albern, wie ein kleines Kind? Wann hast du dir das letzte Mal eine große Portion BonBons am einem Kiosk gekauft, oder gebastelt? Die meisten von uns sagen, dass Kinder unsere Zukunft sind, aber im gleichen Atemzug lassen sie Kindergärten und Spielplätze sperren, weil es "zu laut" ist. Wie kann ein Kinderlachen zu laut sein?
Der "kleine Prinz" hat schon recht. Wir "großen Leute" brauchen immer für Alles eine Erklärung! Ich möchte die Welt gerne mit Kinderaugen sehen, klein sein dürfen in so mach schwerer Zeit. Ich möchte mein inneres Kind behalten und auch noch mit 70 Jahren mir ein Kuscheltier kaufen können, ohne gefragt zu werden ob dies für meine Enkelkinder sei. Ich möchte unvernünftig sein und mir 6 Kugeln Schokoladeneis kaufen, auch wenn ich weiß, dass ich sie niemals alle werde essen können.
http://img.geocaching.com/cache/4d9086e6-640e-4345-aef5-731b0031e817.jpg
"Ich habe den großen Leuten mein Meisterwerk gezeigt und sie gefragt, ob ihnen meine Zeichnung nicht Angst mache.Sie haben mir geantwortet: "Warum sollen wir vor einem Hut Angst haben?"
Meine Zeichnung stellte aber keinen Hut dar. SIe stellte eine Riesenschlange dar, die einen Elefanten ver-daut. Ich habe dann das Innere der Boa gezeichnet, um es den großen Leuten deutlich zu machen. Sie brauchen ja immer Erklärungen." (Antoine de Saint-Expuèry, Der kleine Prinz, S.7-8)
Ja so ist es. Kinder sehen Dinge mit ganz anderen Augen, als die "großen Leute". Wir brauchen ständig irgend eine Erklärung, wir sind oft verkopft und sehen die wirklich schönen Kleinigkeiten in unserem Leben kaum noch. Egal ob es ein nette Wort ist, dass einem ein anderer Mensch schenkt, eine blühende Blume am grauen Straßenrand, oder ein Schmetterling, derleicht wie eine Feder durch die Frühlingswiesen flattert. Ich habe das Gefühl, dass es viele Menschen ihr inneres Kind verlieren und zu den, von Momo so gefürchteten grauen Leuten werden. Wann warst du das letzte mal albern, wie ein kleines Kind? Wann hast du dir das letzte Mal eine große Portion BonBons am einem Kiosk gekauft, oder gebastelt? Die meisten von uns sagen, dass Kinder unsere Zukunft sind, aber im gleichen Atemzug lassen sie Kindergärten und Spielplätze sperren, weil es "zu laut" ist. Wie kann ein Kinderlachen zu laut sein?
Der "kleine Prinz" hat schon recht. Wir "großen Leute" brauchen immer für Alles eine Erklärung! Ich möchte die Welt gerne mit Kinderaugen sehen, klein sein dürfen in so mach schwerer Zeit. Ich möchte mein inneres Kind behalten und auch noch mit 70 Jahren mir ein Kuscheltier kaufen können, ohne gefragt zu werden ob dies für meine Enkelkinder sei. Ich möchte unvernünftig sein und mir 6 Kugeln Schokoladeneis kaufen, auch wenn ich weiß, dass ich sie niemals alle werde essen können.
Mittwoch, 30. Januar 2013
Sometimes...
Ich höre grade ein super schönes Lied. Es heißt "You´ve got the love". Es erinnert mich an Menschen, die heute nicht mehr an meiner Seite stehen und an Menschen, die mir immer noch den Rücken stärken. Grade schwelge ich in sowohl schönen, als auch traurigen Erinnerungen. So viele Ereignisse erlebt ein Mensch in seinem Leben. Sie prägen einen, sich verändern einen. Doch ist Veränderung nicht etwas Positives? Nicht immer finde ich. Es gibt schreckliche Erlebnisse, die ein Mensch nicht machen sollte, es gibt Dinge, die man nicht wissen und sehen sollte. Ich wünsche mir in letzter Zeit oft, dass ich eins von diesen Äffchen sein darf, die zeigen "Ich sehe nichts, Ich höre nichts, Ich sage nichts"! Dennoch möchte ich mich nicht vor der Welt verschließen. Es gibt doch einen Grund das ich diese Erfahrungen mache, die bis jetzt gemacht habe und noch machen werde. Auch wenn ich kein gläubiger Mensch bin, so glaube ich doch, dass ich durch irgendetwas oder auch gerne irgendwen geleitet werde. Doch welchen Weg ich gehe, dass ist alleine meine Entscheidung. Mein Leben, meine Entschlüsse. Jedoch ist es schön, wenn Menschen mit mir diesen Weg gehen. Und wenn sie eine andere Richtung einschlagen, dann ist es Zeit "Tschüss" zu sagen, loszulassen und weiter zu machen. Auch wenn es an manchen Tagen schwerer ist, als an anderen.
In melancholischer Stimmung...
Dat "Luischen"
In melancholischer Stimmung...
Dat "Luischen"
Dienstag, 29. Januar 2013
Ego(ismus)
Egoismus, der: Egoismus (griechisch /lateinisch ego ‚ich‘) bedeutet „Eigennützigkeit“. Das Duden-Fremdwörterbuch beschreibt Egoismus als „Ich-Bezogenheit“, „Ich-Sucht“, „Selbstsucht“, „Eigenliebe“. (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Egoismus )
Ja, der liebe Egoismus. Ist es eigentlich schlimm egoistisich zu sein? In der deutschen Gesellschaft ist dieser Begriff zumindest recht negativ behaftet. Doch entschlüsselt ein Laie wie ich dieses Wort (ohne griechisch oder latein Kenntnis) steht doch dort: "Ego ist muss!". Schlage ich nun das Wort Ego nach, heißt es "ich". Also was ist daran so schlimm, dass "Ich" ein muss bin? Ist es nicht richtig auch an sich und nicht immer nur an andere zu denken? Ja sicher, Menschen wie Jesus, Mutter Teresa oder Ghandi sehen das jetzt bestimmt anders. Doch haben nicht auch sie ein kleines bisschen Egoismus gelebt? Ist es verwerflich, wenn der Mensch an sich denkt? Naja, ich gebe ja auch zu, dass es nicht toll ist, wenn jemand nur an sich denkt. Aber solange ich niemanden verletzte mit meinem "ich bin ein muss" ist doch alles ok. Mein Entschluss ist demnach gefasst. Wenn ich schon kein muss mehr bin, dann kann es auch niemand anderes für mich sein. Somit ist es eine neue Aufgabe für mich: "Egoismus, denn ich bin mein eigenes muss."Dennoch heißt es Augen, Ohren und Arme aufhalten um den Menschen, die ich liebe, lieb habe und / oder mag, nicht zu verlieren.
Dat "Luischen".
P.S.: An meine Freunde (ich meine hierbei ganz besonders drei Menschen) und meinen Schatz: Ich bin so froh das es euch gibt. Ihr seit es wert, nicht dem krankhaften Egoismus zu fröhnen, sondern das Herz für euch offen zu halten.
Ja, der liebe Egoismus. Ist es eigentlich schlimm egoistisich zu sein? In der deutschen Gesellschaft ist dieser Begriff zumindest recht negativ behaftet. Doch entschlüsselt ein Laie wie ich dieses Wort (ohne griechisch oder latein Kenntnis) steht doch dort: "Ego ist muss!". Schlage ich nun das Wort Ego nach, heißt es "ich". Also was ist daran so schlimm, dass "Ich" ein muss bin? Ist es nicht richtig auch an sich und nicht immer nur an andere zu denken? Ja sicher, Menschen wie Jesus, Mutter Teresa oder Ghandi sehen das jetzt bestimmt anders. Doch haben nicht auch sie ein kleines bisschen Egoismus gelebt? Ist es verwerflich, wenn der Mensch an sich denkt? Naja, ich gebe ja auch zu, dass es nicht toll ist, wenn jemand nur an sich denkt. Aber solange ich niemanden verletzte mit meinem "ich bin ein muss" ist doch alles ok. Mein Entschluss ist demnach gefasst. Wenn ich schon kein muss mehr bin, dann kann es auch niemand anderes für mich sein. Somit ist es eine neue Aufgabe für mich: "Egoismus, denn ich bin mein eigenes muss."Dennoch heißt es Augen, Ohren und Arme aufhalten um den Menschen, die ich liebe, lieb habe und / oder mag, nicht zu verlieren.
Dat "Luischen".
P.S.: An meine Freunde (ich meine hierbei ganz besonders drei Menschen) und meinen Schatz: Ich bin so froh das es euch gibt. Ihr seit es wert, nicht dem krankhaften Egoismus zu fröhnen, sondern das Herz für euch offen zu halten.
Freitag, 25. Januar 2013
"Küssen kan man nicht alleine"
Tja, küssen kann man halt nicht alleine. Und dabei ist es doch so schön einen anderen Menschen zu knutschen. Doch leider scheint das bei so manch einem Gegenüber nicht so richtig angekommen zu sein. Es gibt viel unterschiedliche Arten einen Menschen zu küssen. Leider gibt es auch weit verbreitete Techniken, die so gar nicht toll sind. Da wird zum einen das Zäpfchen mit der Zunge des Knutschparnters gestreichelt, oder der halbe Kopf "gefressen". Dabei ist küssen doch die schönste Art einem anderen zu sagen wie sehr man ihn liebt. Und entgegen der Meinung "entweder man kann es, oder man kann es eben nicht" denke ich, dass es ja auch darauf ankommt, was dein Partner / deine Partnerin so mag oder eben nicht. Ich vertrete die Ansicht, das küssen durch aus geübt werden kann und geübt werden sollte. Also, ran an den Mann / die Frau und losgeknutscht.
Dat "Luischen"
Dat "Luischen"
Donnerstag, 24. Januar 2013
Manchmal muss man eben warten
Das scheint das Motto hier in Deutschland zu sein. Egal wo ich hinkomme, ich muss fast überall warten. An so manch einem Tag genieße ich die Wartezeit. Sie nimmt mir die Hektik aus meinem Alltag, an anderen Tagen jedoch bringt mich dieses Warten an den Rand des Wahnsinns. Ist euch schon mal aufgefallen auf was wir so alle jeden Tag warten? Wir warten darauf, dass der Wecker klingelt, dass der Bus oder die Bahn kommt, dass wir als nächstes an der Kasse dran sind oder aber darauf, dass das neue Gerät komplett instaliert ist. Immer wieder heißt es warten. Besonders schön ist es, wenn man ins Einwohnermeldeamt muss. Dort darf man eine Nummer ziehen und, na was wohl (?) WARTEN.
Besteht denn das ganze Leben daraus, dass wir letzten Endes nur auf unseren Tod warten? Ich glaube ich werde meine Wartenzeiten ab jetzt versüßen. Ich werde mir ein Buch, BonBons und meine Kopfhörer in meine Tasche schmeißen und ab jetzt jede Wartezeit in etwas Positves umwandeln.
In diesem Sinne..
Dat "Luischen"
Besteht denn das ganze Leben daraus, dass wir letzten Endes nur auf unseren Tod warten? Ich glaube ich werde meine Wartenzeiten ab jetzt versüßen. Ich werde mir ein Buch, BonBons und meine Kopfhörer in meine Tasche schmeißen und ab jetzt jede Wartezeit in etwas Positves umwandeln.
In diesem Sinne..
Dat "Luischen"
Mittwoch, 23. Januar 2013
Heile Welt oder doch ein zerstörtes Utopia?
Wie ist es bei euch? Lebt ihr noch in einer wohlbehüteten Seifenblase, mit Blümchen und Schmetterlingen oder liegt eure Welt grade in einem Scherbenhaufen. Oder seid ihr für eine dritte, mit grade unbekannte Variante, eurer Welt offen? In einem längeren Gespräch mit einer guten Freundin ist mir aufgefallen, dass wir Menschen furchtbar einfach und dennoch unglaublich kompliziert sind. Meine Freundin ist eine Weltverbesserin. Sie packt an und bemüht sich, fast jedem Menschen einen neuen Weg aufzuzeigen. Doch wer macht das bei ihr? Auch als Freundin ist es schwer, die richtigen Worte zu finden. Zu oft habe ich ja auch erfahren, dass es gar nicht gewünscht ist, die eigene Meinung zu vertreten, sondern eine regelrechte "Ja-Sagerin" zu sein. Das ist jedoch bei ihr anders. Und sich daran zu gewöhnen ist auch nach längerer Zeit schwierig. Doch liegt es an ihr? Ich glaube eher, dass es doch ein Problem von mir ist. Ich bin durch meine Familie, Freunde und den Menschen die um mich herum exestieren doch so geprägt worden oder? Aber wenn ich so "gemacht" worden bin, wie ich grade bin, kann ich mich dann nicht selbst so ändern, wie ich gerne sein möchte? Lebe ich grade in meiner eigenen kleinen, heilen Welt? Oder wurde mein Utopia zerstört (entweder durch andere aber auch durch mich?). Wie seht ihr das? Ist ein Mensch in der Lage, sich um 180° zu drehen und jemand ganz anderes werden? Oder verstellt sich diese Person dann schlicht und ergreifend?
Dienstag, 22. Januar 2013
Anti-Alles
Es gibt Tage und Menschen, die zeigen einem, dass sie es nicht Wert sind gemocht zu werden. Warum sind Menschen so, wie sie sind. Hätte die Evolution nicht dafür sorgen können, dass sich alle gleich entwickeln? Warum muss der einen Person Familiensinn, Intelligenz und ein großes Herz verpasst werden und einer anderen Person ein großer Stein anstelle eines Herzens? Warum tun wir uns gegenseitig weh und warum sind wir nachtragend? Ist es nicht in Ordnung, wenn sich eine Person entschuldigt, dies anzunehmen und es zu akzeptieren (bei Kleinigkeiten). Warum können so wenig Menschen wirklich verzeihen und die Individualität eines Menschen schätzen? Warum lästern wir hinter dem Rücken von anderen?
Weil wir feige sind. Wir können uns ja noch nicht mal unsere eigenen Schwächen eingestehen, wieso also die Schwächen eines anderen akzeptieren? So manches Mal bin ich von anderen Menschen enttäuscht und ertappe mich dabei, wie auch ich schlecht über Menschen denke, sie sogar vorschnell verurteile. Ich kann es dennoch nicht nachvollziehen, wie es geschehen kann, dass so viele Leute einem anderen Menschen keinen Chance geben, um diesen kennen zu lernen. Ich finde es so verlogen.
Dies hier soll ein Aufruf an alle sein, die dies lesen:
Verurteilt die Menschen nicht vorschnell, lernt sie kennen und entscheidet dann. Hört doch nicht auf das, was andere euch versuchen weiß zu machen, wie die Person tickt. Lästert nicht, sondern sprecht die Person an warum sie so gehandelt hat. Nur so können wir eventuell irgendwann den Weltfrieden bekommen, den sich doch so viele Menschen wünschen.
Dat "Luischen"
Weil wir feige sind. Wir können uns ja noch nicht mal unsere eigenen Schwächen eingestehen, wieso also die Schwächen eines anderen akzeptieren? So manches Mal bin ich von anderen Menschen enttäuscht und ertappe mich dabei, wie auch ich schlecht über Menschen denke, sie sogar vorschnell verurteile. Ich kann es dennoch nicht nachvollziehen, wie es geschehen kann, dass so viele Leute einem anderen Menschen keinen Chance geben, um diesen kennen zu lernen. Ich finde es so verlogen.
Dies hier soll ein Aufruf an alle sein, die dies lesen:
Verurteilt die Menschen nicht vorschnell, lernt sie kennen und entscheidet dann. Hört doch nicht auf das, was andere euch versuchen weiß zu machen, wie die Person tickt. Lästert nicht, sondern sprecht die Person an warum sie so gehandelt hat. Nur so können wir eventuell irgendwann den Weltfrieden bekommen, den sich doch so viele Menschen wünschen.
Dat "Luischen"
Montag, 21. Januar 2013
Phrasen über Phrasen
Darf es noch etwas sein?
Ob ihr es mir glaubt oder nicht... Da geh ich (recht beleibte Frau) mal wieder shoppen. Ich schau mich hier um, gehe dort hin. Schließlich stehe ich doch wieder vor dem Regal über dem in großen Buchstaben geschrieben steht: Molli-Mode. Ich ahne nicht böses und begebe mich zum ersten Regal.
Wunderbare Oberteile, bestickt mit Strasssteinen (auf dem Bauch), Stickereien in Neonfarben (auf dem Bauch) und riesen Tierprintmotiven (ganzes Shirt) schillern mit in den schrillsten Farben entgegen.
Nun stelle ich mir doch ehrlich die Frage: Wollen die mich unter die Decke einer Discothek hängen und mit einen Kassettenrecorder an den Popo kleben? Dann wäre ich eine wunderbare Musik-Discokugel oder aber soll ich mir wirklich ein T-Shirt mit einem Tierprintmotiv anziehen? "Nein meine Kleine. Das ist kein echtes Nilpferd, das ist nur eine Dicke!" Also wirklich! Was denkt sich die Modegemeinde? Da ist es doch wirklich kein Wunder, dass wir molligen und dicken Menschen in der Gesellschaft einen (im wahrsten Sinne) schweren Stand haben! Wunderbar war auch noch, die bislang unerwähnte Entdeckung, die mein Leben aus den Fugen riss. NEON-LEGGINGS für Mollige. Ich habe mir den Spaß gemacht und mir so ein wunderbares Stück genauer angeschaut. Nicht nur, dass dieses Etwas einen Vogelprint auf dem Popo hatte.. NEIN, es war auch noch eine dreiviertel Legging... Mein Gedanke war folgender: "Mama, Mama, das Nilpferd von vorhin.." "Mein Kind das ist eine dicke Frau!" "Ja aber Mama, die hat einen Vogel plattgesessen. Da schau doch!"
Also liebe Modegemeinde.. Unsere Gesellschaft wird immer dicker.. Bitte steckt uns doch nicht in so unglaublich hässlichen Dinge, sondern bringt preiswerte Kleidung heraus, in der wir uns nicht schämen müssen. Vielen Dank..
"Dat" Luischen
Wunderbare Oberteile, bestickt mit Strasssteinen (auf dem Bauch), Stickereien in Neonfarben (auf dem Bauch) und riesen Tierprintmotiven (ganzes Shirt) schillern mit in den schrillsten Farben entgegen.
Nun stelle ich mir doch ehrlich die Frage: Wollen die mich unter die Decke einer Discothek hängen und mit einen Kassettenrecorder an den Popo kleben? Dann wäre ich eine wunderbare Musik-Discokugel oder aber soll ich mir wirklich ein T-Shirt mit einem Tierprintmotiv anziehen? "Nein meine Kleine. Das ist kein echtes Nilpferd, das ist nur eine Dicke!" Also wirklich! Was denkt sich die Modegemeinde? Da ist es doch wirklich kein Wunder, dass wir molligen und dicken Menschen in der Gesellschaft einen (im wahrsten Sinne) schweren Stand haben! Wunderbar war auch noch, die bislang unerwähnte Entdeckung, die mein Leben aus den Fugen riss. NEON-LEGGINGS für Mollige. Ich habe mir den Spaß gemacht und mir so ein wunderbares Stück genauer angeschaut. Nicht nur, dass dieses Etwas einen Vogelprint auf dem Popo hatte.. NEIN, es war auch noch eine dreiviertel Legging... Mein Gedanke war folgender: "Mama, Mama, das Nilpferd von vorhin.." "Mein Kind das ist eine dicke Frau!" "Ja aber Mama, die hat einen Vogel plattgesessen. Da schau doch!"
Also liebe Modegemeinde.. Unsere Gesellschaft wird immer dicker.. Bitte steckt uns doch nicht in so unglaublich hässlichen Dinge, sondern bringt preiswerte Kleidung heraus, in der wir uns nicht schämen müssen. Vielen Dank..
"Dat" Luischen
Hello (again)
Dies ist mein erster Blog...
Die Idee hierfür ist mir gestern Abend bei einem Gespräch mit einer sehr guten Freundin von mir entstanden. Wir haben miteinander über so manche Themen gesprochen, die uns berühren, bewegen und auch gerne einmal (mehr oder weniger) aufregen.
Ich bin Luise, bin der Zeit 25 Jahre alt und arbeite als Sozialarbeiterin. In den nächsten Tagen, Wochen, Monaten und eventuell Jahren werde ich hier über mich, meine Freunde und unsere Themen schreiben.
Vielleicht ein bisschen wie Carrey von Sex and the City... Natürlich werde ich meine Freunde und bekannte schützen und hier keine wahren Namen veröffentlichen.
Also,
ich wünsche Euch viel Spaß beim lesen.
Die Idee hierfür ist mir gestern Abend bei einem Gespräch mit einer sehr guten Freundin von mir entstanden. Wir haben miteinander über so manche Themen gesprochen, die uns berühren, bewegen und auch gerne einmal (mehr oder weniger) aufregen.
Ich bin Luise, bin der Zeit 25 Jahre alt und arbeite als Sozialarbeiterin. In den nächsten Tagen, Wochen, Monaten und eventuell Jahren werde ich hier über mich, meine Freunde und unsere Themen schreiben.
Vielleicht ein bisschen wie Carrey von Sex and the City... Natürlich werde ich meine Freunde und bekannte schützen und hier keine wahren Namen veröffentlichen.
Also,
ich wünsche Euch viel Spaß beim lesen.
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