Mittwoch, 16. Oktober 2013

Richtig richtig oder richtig falsch

Dieses Blogthema scheint auf den ersten Blick ziemlich wirr zu sein, aber da habt ihr mal richtig falsch gedacht.
Wie komisch, richtig falsch denken. Wie geht denn das? Kann man überhaupt richtig oder falsch denken? Ich glaube nicht. Gibt es in den eigenen Gedanken ein Richtig oder ein Falsch?
Wenn es doch meine Gedanken sind, dann kann niemand über diese richten. Ich muss für mich entscheiden, was ich denke und wie ich selbst dazu stehe. Doch ist es wirklich so? Manchmal sage ich zu mir selbst "Luischen, da hast du aber mal richtig falsch gedacht." Besonders häufig passiert mir das, wenn ich versuche besonders rational oder besonders logisch zu denken. Doch gibt es dieses positiv und negativ denken auch bei Gedanken über andere Menschen?
Kann ich nicht in der einen Sekunde etwas doofes über einen anderen Menschen denken und anschließend, nach einem Tag, einer Woche oder einem Monat wieder anders?
Es ist schon kompliziert mit so einem komplexen Rechenzentrum da ob in meinem Kopf. Da mache ich mir Gedanken über das denken und denke darüber nach ob meine Gedanken richtig oder falsch sein können. Ist es vielleicht auch so, dass manchmal andere für mich denken und ich dieses Gedankengut dann als richtig oder falsch interpretiere? Wäre es nicht merkwürdig, wenn ich meine eigenen Gedanken bewerten und auch noch überlegen würde, ob diese richtig sind? So einfach ist dieses Thema also anscheinend doch nicht wie ich anfangs gedacht habe.
Ursprung dieses Blogs ist mal wieder eine Freundin. Sie hatte ein Gespräch mit einem Kind, dass widerum sagte, dass man gar nicht falsch denken kann. Ich glaube dieses Kind ist sehr weise. Aus Kindersicht ist es vielleicht auch anders. Kinder müssen nicht alles analysieren und können die Welt noch mit anderen Augen sehen. Da wird ein Stock zum Schwert und eine leere Küchenrolle zum Fernrohr. Was könnte an solchen Gedanken auch falsch sein? Aber machen wir Erwachsenen uns wirklich zu viele Gedanken um uns und um unser Leben? Wahrscheinlich wäre es besser, wenn auch wir wieder beginnen würden, unsere kindliche Seite zu entdecken und unsere Gedanken schweifen lassen.
An dieser Stelle zitiere ich gerne eins meiner Lieblingslieder, welches auch für eine Werbekampagne eines bekannten eMail Anbieters diente:

"Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten, sie fliegen vorbei, wie nächtliche Schatten, kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger sie schießen, es bleibet dabei, die Gedanken sind frei."

Euer
"Luischen"

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