In meinem Leben hat sich seit einiger Zeit sehr viel getan. Doch eine wahre Konstante hat sich so langsam aber sicher in mein Leben geschlichen. Und das sind meine Freunde! So unterschiedlich wie sie auch sind, jedeR ist besonders und mir unglaublich wichtig geworden.
Zum einen meine gute Freundin Bärbel Tillmann (Name ist ein Synonym). Sie ist immer da, wenn ich sie brauche. Wir ergänzen uns so toll! Es war ein unglaublich langer Kampf für uns Beide, häufig wurden uns Steine in den Weg gelegt und oft wurde versucht uns zu entzweien. Doch mittlerweile hat sich unsere Freundschaft gefässtigt. Ich vertraue ihr blind! Durch sie habe ich gelernt, wie einfach eine Freundschaft sein kann, wenn man klare Regeln und ehrliche Worte hat.
Zum anderen ist da meine beste Freundin Schnettchen. Auch mit ihr gab es Höhen und Tiefen. Ich habe viel kaputt gemacht. Doch auch mit ihr habe ich mich wieder zusammen gerauft. Wir haben gelernt, über Probleme zu sprechen und nicht erst lange zu warten, bis man mit der Sprache rausrückt.
Und zum Schluss gehört hier noch meine Mama Moe rein. Sie hat mich "adoptiert" als meine leibliche Mutter, die ich über alles lieb habe, gestorben ist. Sie ist immer da, gibt mir mütterliche Ratschläge, macht mich rund wenn ich wieder mal "Blödsinn" gemacht habe.
Noch vor zwei Jahren habe ich mir nichts sehnlicher gewünscht, als eine solche Konstante, ihr habt es geschafft, mir so viel zu geben ohne dass ihr etwas von mir verlangt.
Dies ist euch gewidmet, die die immer für mich da sind. Ihr seit mir soooo wichtig geworden, dass ich keine Einzelne von euch missen möchte! Ihr seid meine "Personen". Ihr gebt mir die Freiheit, ich selbst zu sein, mit ALLEN Ecken und Kanten.
Euer "Luischen"
Freitag, 21. Juni 2013
Mittwoch, 19. Juni 2013
Die Würde des Menschen ist unantastbar
Seit geraumer Zeit mache ich mir immer mal wieder Gedanken zu dem Thema "Menschenwürde". In zahlreichen Seminaren während meines Studiums zur Sozialarbeiterin habe ich einiges über das Menschenrecht und die Menschenwürde erfahren. Nach nun fast einem Jahr Berufserfahrung fällt es mir nun aber langsam aber sicher schwer, an die wunderbaren Gesetzte zum Schutz dieser zu glauben. Immer wieder lerne ich in meinem Beruf Menschen kennen, denen unsagbares Unrecht geschieht. So sehe ich Familie, die auf Grund schwerer Kriege ihre Heimat verlassen müssen. In ihren Heimatländern waren sie Ärzte oder Rechtsanwälte, doch hier wird ihre Ausbildung nicht anerkannt, sie leben in Asylbewerberheimen und werden ausgegrenzt. Oder ich unterhalte mich mit den zahlreichen Hartz 4 Empfängern, die am Monatsende nicht mehr wissen, wie sie die Medikamente für ihr chronisch krankes Kind bezahlen sollen. Aber so weit muss ich gar nicht gehen. Ich lerne immer wieder Menschen kennen, die behandelt werden, als wären sie nichts wert. Also frage ich mich, wie teuer ist die Würde eines Menschen? Machen wir es vom Jahreseinkommen abhängig, ob wir jemanden respektvoll behandeln? Ist ein Obdachloser nicht genauso wertvoll (menschlich gesehen) wie der Bänker, der mir einen teuren Kredit aufquatschen möchte? Sind Kinder nicht genauso wichtig, wie die Alten, die uns alles beigebracht haben? Es ist so erschreckend mit offenen Augen durch die Welt zu laufen. Doch ich möchte nicht ein blindes Schaf werden, dass treu seiner Herde hinterher irrt und dann doch im Fluss ersäuft. Ich möchte sehen was um mich herum passiert, die Welt auch in ihrer Grausamkeit wahrnehmen. Ich möchte für mich lernen, die Würde eines jeden Menschen zu respektieren. Ich alleine schaffe vielleicht keinen Weltfrieden, aber wenn ich durch diese ehrlichen Worte auch nur einem anderen Menschen die Augen öffne, für das, was jeden Tag auf den Straßen (auch in Deutschland) passiert, dann habe ich viel erreicht.
Mit einem leicht sentimentalen "Gute Nacht!" verabschiedet sich euer Luischen für heute...
"Die Welt ist das, was wir daraus machen!" (Zitat: Luise Rockt)
Mit einem leicht sentimentalen "Gute Nacht!" verabschiedet sich euer Luischen für heute...
"Die Welt ist das, was wir daraus machen!" (Zitat: Luise Rockt)
Montag, 10. Juni 2013
Beziehungen? Ja, nein, vielleicht, kreuze an.
Im Moment haben meine gute Freundin und ich häufig mit dem Thema gescheiterte Beziehungen zu tun. In unserem Freundes- und Bekanntenkreis trennen sich derzeit viele Paare, die nach Außen hin so ideal zu einander gepasst haben. Auch ich bin in einer schon längeren Beziehung und stelle mir nun die Frage: Ja zur Beziehung oder doch eher Single sein und auf der Such nach Mister Right? Oder gibt es den Prinzen auf seinem weißen Pferd gar nicht, ist es vielleicht sogar eine Maskarade die mein Traumprinz direkt nach dem Einzug in mein kleines "Schloss" ablegt und dann doch auch zum Frosch wird? Im Moment würde ich sagen dass ich meinen Traumprinzen gefunden habe, aber denken wir Frauen das nicht immer? Sehen Männer Beziehungen auch in einem rosa Schleier oder fällt bei ihnen dieser bereits nach fünf Minuten vor den Augen weg?
Sagen wir Frauen demnach schneller: "Willst du mit mir gehen? Ja, nein, vielleicht?" Oder machen wir erst die Dinge kompliziert? Meiner Meinung nach gehen Männer schneller ihren Weg als wir Frauen, wir klammern und versuchen uns selbst zu verarschen und überlegen uns, wie wir die Liebe wieder in Schwung kriegen. Ich will damit nicht sagen, dass Männer sich nicht auch über all das Beziehungsding Gedanken machen, aber vielleicht andere....
Und hinzu kommen noch die unzähligen Beziehungsratgeber, die uns weiß machen wollen, dass Frauen nicht einparken können und Männer nicht lügen. Hierzu möchte ich noch sagen: Ich komme nicht von der Venus sondern von dem Planeten Erde und ich bezweifele, dass mein Partner sich die Mühe gemacht hat und vom Mars hierher gereist ist um dann auch noch grade mich aufzulesen. Und als wäre das nicht alles schon genug, gibt es immer noch dieses Gefühl dass sich "Eifersucht" schimpft. Hmmm... Ich könnte noch mehrere Seiten zu diesem Thema füllen...
Wie seht ihr dass denn? Beziehungen ja, nein oder vielleicht? Und habt ihr eureN TraumpartnerIn schon gefunden?
Dat "Luischen"
Sagen wir Frauen demnach schneller: "Willst du mit mir gehen? Ja, nein, vielleicht?" Oder machen wir erst die Dinge kompliziert? Meiner Meinung nach gehen Männer schneller ihren Weg als wir Frauen, wir klammern und versuchen uns selbst zu verarschen und überlegen uns, wie wir die Liebe wieder in Schwung kriegen. Ich will damit nicht sagen, dass Männer sich nicht auch über all das Beziehungsding Gedanken machen, aber vielleicht andere....
Und hinzu kommen noch die unzähligen Beziehungsratgeber, die uns weiß machen wollen, dass Frauen nicht einparken können und Männer nicht lügen. Hierzu möchte ich noch sagen: Ich komme nicht von der Venus sondern von dem Planeten Erde und ich bezweifele, dass mein Partner sich die Mühe gemacht hat und vom Mars hierher gereist ist um dann auch noch grade mich aufzulesen. Und als wäre das nicht alles schon genug, gibt es immer noch dieses Gefühl dass sich "Eifersucht" schimpft. Hmmm... Ich könnte noch mehrere Seiten zu diesem Thema füllen...
Wie seht ihr dass denn? Beziehungen ja, nein oder vielleicht? Und habt ihr eureN TraumpartnerIn schon gefunden?
Dat "Luischen"
Sonntag, 9. Juni 2013
Faszination Familie
Wenn ich so durch die Straßen laufe bin ich immer wieder begeistert, wie unterschiedlich Familiensystem sein können. Zum einen sehe ich dort die "liebevolle Familie", diese ist geprägt von gegeseitigem Respekt und von einem liebevollen Umgang miteinander. Vater und Mutter halten sich an der Hand, während die ein bis vier Kinder glückselig und schnabbelnd nebeneinander herlaufen, mit einem großen Eis in der Hand. Vati fragt die Kinder, was sie denn heute noch unternehmen wollen und Mutti schaut weiterhin glücklich und zufrieden auf ihre Nachkommen.
Das andere auch weitverbreitete Familienbild ist die, der Alleinerziehenden. Diese Art von Kleinstfamilie hat meistens nicht mehr als ein bis zwei Kinder, der "zurückgebliebene" Elternteil wirkt gestresst und antwortet meist kurz und knapp: "Justin komm wech!" oder "Jetzt lass endlich die Finger davon!" Hier ist der Ton doch schon rauer und wirkt häufig schroff.
Und dann gibt es da noch das, was ich gerne als "Scheinfamilie" betitel. Und ja, die sind mir die Liebsten, denn aus Sicht einer Sozialarbeiterin sind diese die spannendsten. Eine Scheinfamilie zeichnet sich an einigen doch sehr leicht erkennbaren Merkmalen aus. Die biologischen Eltern sind meistens geschieden und haben sich nicht gerade im Guten getrennt. Die Kinderzahl spielt hierbei keine sonderlich große Rolle. Beide Elternteile haben neue PartnerInnen und beginnen sich mit diesen ein neues Leben aufzubauen. Schaut man genauer hin erkennt man, dass die Kinder hierbei völlig außenvor sind, bis auf das Jüngste, denn dies gilt es auf die väterliche oder mütterliche Seite zu ziehen um den anderen weh zu tun. Die anderen Kinder sind ab diesem Zeitpunkt sich selbst überlassen und beginnen mit ihrer kindlichen Revolution. Weiterhin wird jedoch das Bild einer heilen Familie nach Außen getragen, um Lob und Anerkennung von Außenstehenden zu bekommen, wie gut man das doch alles so hinbekommt nach einer so schwierigen Trennung. Die nennen ich auch das "Vorstadtsyndrom": Hauptsache der Vorgarten und das Auto sind sauber, dann ist man der King ind er Nachbarschaft. Ja, es ist schon spannend so ein Familienzusamenhalt oder das, was manche Menschen so nennen. Natürlich möchte niemand sagen müssen: "In meiner Familie gibt es häufig Streit, wir schreien uns an und überhaupt, so richtig mag ich meine Kinder auch gar nicht." Nein, sowas gehört sich einfach nicht. Aber wer denkt dabei an die Kinder, die häufig mit ihren Problemen alleine dastehen, die auch wenn sie sich jemaden öffnen, von ihren Eltern so geschickt in den Schatten gedrängt werden, dass man ihnen gar nicht mehr zu hören kann? Wer Lust hat, kann sich ja mal einen Spaß daraus machen und sich Familien während eines Besuchs in einer Eisdiele oder einem Café anschauen und mir eine Rückmeldung geben ob es noch andere Familienaufbauten gibt, die ich noch nicht erkannt habe.
In diesem Sinne...
Dat "Luischen"
Das andere auch weitverbreitete Familienbild ist die, der Alleinerziehenden. Diese Art von Kleinstfamilie hat meistens nicht mehr als ein bis zwei Kinder, der "zurückgebliebene" Elternteil wirkt gestresst und antwortet meist kurz und knapp: "Justin komm wech!" oder "Jetzt lass endlich die Finger davon!" Hier ist der Ton doch schon rauer und wirkt häufig schroff.
Und dann gibt es da noch das, was ich gerne als "Scheinfamilie" betitel. Und ja, die sind mir die Liebsten, denn aus Sicht einer Sozialarbeiterin sind diese die spannendsten. Eine Scheinfamilie zeichnet sich an einigen doch sehr leicht erkennbaren Merkmalen aus. Die biologischen Eltern sind meistens geschieden und haben sich nicht gerade im Guten getrennt. Die Kinderzahl spielt hierbei keine sonderlich große Rolle. Beide Elternteile haben neue PartnerInnen und beginnen sich mit diesen ein neues Leben aufzubauen. Schaut man genauer hin erkennt man, dass die Kinder hierbei völlig außenvor sind, bis auf das Jüngste, denn dies gilt es auf die väterliche oder mütterliche Seite zu ziehen um den anderen weh zu tun. Die anderen Kinder sind ab diesem Zeitpunkt sich selbst überlassen und beginnen mit ihrer kindlichen Revolution. Weiterhin wird jedoch das Bild einer heilen Familie nach Außen getragen, um Lob und Anerkennung von Außenstehenden zu bekommen, wie gut man das doch alles so hinbekommt nach einer so schwierigen Trennung. Die nennen ich auch das "Vorstadtsyndrom": Hauptsache der Vorgarten und das Auto sind sauber, dann ist man der King ind er Nachbarschaft. Ja, es ist schon spannend so ein Familienzusamenhalt oder das, was manche Menschen so nennen. Natürlich möchte niemand sagen müssen: "In meiner Familie gibt es häufig Streit, wir schreien uns an und überhaupt, so richtig mag ich meine Kinder auch gar nicht." Nein, sowas gehört sich einfach nicht. Aber wer denkt dabei an die Kinder, die häufig mit ihren Problemen alleine dastehen, die auch wenn sie sich jemaden öffnen, von ihren Eltern so geschickt in den Schatten gedrängt werden, dass man ihnen gar nicht mehr zu hören kann? Wer Lust hat, kann sich ja mal einen Spaß daraus machen und sich Familien während eines Besuchs in einer Eisdiele oder einem Café anschauen und mir eine Rückmeldung geben ob es noch andere Familienaufbauten gibt, die ich noch nicht erkannt habe.
In diesem Sinne...
Dat "Luischen"
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