Häufig erleben wir Menschen Trennungen. Nicht nur von unseren PartnerInnen, nein eigentlich erleben wir jeden Tag Trennungen.
Es beginnt schon direkt bei unserer Geburt, wir werden durch das Durchtrennen der Nabelschnur von unserer Mutter getrennt und direkt zur ersten Untersuchung auf einen sterilen Tisch gelegt. Weiter geht es dann, wenn wir das erste Mal alleine in unserem Kinderbettchen schlafen müssen. Einige Menschen erleben die Trennung (bzw. Scheidung) ihrer Eltern mit und auch die Trennung vom Kindergarten und den damit verbundenen ErzieherInnen und der gewohnten Umgebung hinterlässt bei den meisten kleinen Kinderherzchen einen Stich.
Wir beginnen also mit unserer Trennungshistorie direkt eine Minute nach unserer Geburt und beenden diese Trennungen erst mit dem Ableben.
Merkwürdig, dass wir uns dennoch nicht gerne von etwas trennen. Natürlich sind wir Menschen Gewohnheitstiere aber wir müssten es doch gewohnt sein uns von etwas oder auch von jemanden zu trennen. Dies ist ja nicht nur auf andere Personen bezogen, sondern auch von dem lieb gewonnen Pullover oder Angewohnheiten. Liegt es vielleicht daran, dass wir Angst vor Neuem haben? Angst vor dem Unbekannten?
Oder auch, weil wir einfach zu faul geworden sind uns an neue Sachen heran zu tasten? Ich finde es schwierig für mich selbst heraus zu finden warum ich mich nicht gerne trenne. Aber ich glaube ich bin der Typ Mensch, der ganz klar wissen muss was ich habe. Schwierige Geschichte.
Aber können wir nicht vielleicht erlernen wie man sich richtig trennt? Oder ist diese Trennungsangst evetuell sogar anerzogen?
Ausnahmsweise helfen mir da auch die Suchmaschinen im world wide web mal nicht weiter. Trennungen werden dort meistens auf Partnerschaften bezogen. Aber vielleicht habt ihr ja eine interessante These. Wie seht ihr das mit den Trennungen?
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