Mittwoch, 23. Januar 2013

Heile Welt oder doch ein zerstörtes Utopia?

Wie ist es bei euch? Lebt ihr noch in einer wohlbehüteten Seifenblase, mit Blümchen und Schmetterlingen oder liegt eure Welt grade in einem Scherbenhaufen. Oder seid ihr für eine dritte, mit grade unbekannte Variante, eurer Welt offen? In einem längeren Gespräch mit einer guten Freundin ist mir aufgefallen, dass wir Menschen furchtbar einfach und dennoch unglaublich kompliziert sind. Meine Freundin ist eine Weltverbesserin. Sie packt an und bemüht sich, fast jedem Menschen einen neuen Weg aufzuzeigen. Doch wer macht das bei ihr? Auch als Freundin ist es schwer, die richtigen Worte zu finden. Zu oft habe ich ja auch erfahren, dass es gar nicht gewünscht ist, die eigene Meinung zu vertreten, sondern eine regelrechte "Ja-Sagerin" zu sein. Das ist jedoch bei ihr anders. Und sich daran zu gewöhnen ist auch nach längerer Zeit schwierig. Doch liegt es an ihr? Ich glaube eher, dass es doch ein Problem von mir ist. Ich bin durch meine Familie, Freunde und den Menschen die um mich herum exestieren doch so geprägt worden oder? Aber wenn ich so "gemacht" worden bin, wie ich grade bin, kann ich mich dann nicht selbst so ändern, wie ich gerne sein möchte? Lebe ich grade in meiner eigenen kleinen, heilen Welt? Oder wurde mein Utopia zerstört (entweder durch andere aber auch durch mich?). Wie seht ihr das? Ist ein Mensch in der Lage, sich um 180° zu drehen und jemand ganz anderes werden? Oder verstellt sich diese Person dann schlicht und ergreifend?


1 Kommentar:

  1. JedeR hat in seinem/ihrem Leben eine Mega Menge ErfahrungEn sammeln dürfen. Mal mit großer Bedeutung mal mit weniger. Meistens speichern wir die Negativen ab und denken leider zu kurz darüber nach, wenn man dieses Wissen nutzen würde ( Aprpopoś; wenn Du es eine kurze Zeit übst, z.B. Dein Gegenüber immer zu allererst ein Lächeln zu schenken usw.- verselbständigt sich schnell dieses positive Verhalten und geht in Deinen Alltag über!) und den/die andere wirklich mal so behandelt wie man eigentlich selbst behandeln würde- wäre bestimmt schon der erste Schritt zum "Weltfrieden" gemacht.
    Es sind die Kleinen Dinge um den Alltag, gerade auch für Andere erlebar, schöner zu machen. Und das ist mit mein Glück! Ich liebe meine Welt!

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